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19.10.2017

VON ANGLERN UND SEELÖWEN

WIE SIE EINE KONZEPTION FINDEN, UM SOZIALE MEDIEN ERFOLGREICH IN IHRE MARKETING-STRATEGIE EINZUBINDEN

Jeder kennt es, das Sinnbild des Unternehmens, das wie ein Angler nach Kunden fischt. Wir alle haben daraus die Lehre gezogen, dass der dabei verwendete Köder den Fischen schmecken muss, nicht dem Angler. Was aber tun, wenn immer weniger Fische anbeißen?

Kunden verändern sich. Bewährte Köder verlieren ihre Wirkung. Modernere Angeln kommen zum Einsatz. Die Fische lernen dazu und sind weniger einfach zu fangen. Vielleicht suchen sie sich auch einfach einen anderen Tummelplatz, den Sie vom Ufer aus gar nicht erreichen können. Stellen Sie sich einmal vor: Sie legen die Angel beiseite und steigen als Seelöwe in den Teich, um mit den Fischen in deren Element zu schwimmen – und so Beute zu machen. Das erfordert zunächst einen Paradigmenwechsel: weg vom trockenen und sicheren Land, hinein in ein fremdes Element mit neuen Herausforderungen.

Genau so sollte man Social-Media-Marketing verstehen. SMM ist nicht einfach eine neue Angel oder ein modernerer Köder. Darüber sollte sich jeder klar werden: Es ist eine gänzlich unterschiedliche Art der Kommunikation mit zum Teil völlig anderen Regeln und Erwartungen. Entsprechend braucht man neue Ziele, neue Konzeptionen und neue Ressourcen, um auf diesem Terrain zukünftig erfolgreich zu sein. Berücksichtigt man dies, ist Social-Media-Marketing nicht nur ein Trend, sondern in vielen Fällen auch eine sinnvolle und gewinnbringende Strategie. Nutzen Sie diese Chance, wir unterstützen Sie gerne dabei!

FÜNF MISSVERSTÄNDNISSE BEIM EINSATZ VON SOCIAL-MEDIA MARKETING

Das sind die fünf häufigsten Irrtümer mittelständischer Unternehmen, die den Erfolg des Social-Media-Marketings in Frage stellen:

 

1. DABEI SEIN IST ALLES

Das olympische Motto zählt beim SMM nicht. Ohne sinnstiftende Ziele und ohne stimmige Konzeption versandet das Engagement in den Sozialen Online-Netzwerken schnell zur persönlichen Beschäftigungstherapie ohne Erfolgsaussichten. Am Anfang sollte also die Sinnfrage stehen: Was will ich erreichen und kann das funktionieren?

2. NOCH EIN KOMMUNIKATIONSKANAL

Wer seine Accounts in den Sozialen Online-Netzwerken nur als weiteren Kanal sieht, um seine Pressemitteilungen, Messetermine oder Newsletter-Beiträge unter die Leute zu bringen, wird wenige Freunde finden. Angepredigt zu werden langweilt aktive User sehr schnell. Ohne zu verstehen, wie Soziale Online-Medien funktionieren, wird man schnell scheitern.

3. ICH MACH EINFACH MAL

Auch wenn manche das Web 2.0 als anarchistische Zone betrachten: Facebook und Co. haben AGBs, denen man mit der Nutzung zugestimmt hat. Auch der Einsatz von urheberrechtlichen Inhalten kann schnell zum Stolperstein werden. Die gültigen Bedingungen und rechtmäßigen Möglichkeiten nicht zu kennen ist keine Entschuldigung. Eine ärgerliche Abmahnung, aber auch die komplette Löschung eines Accounts könnten die Folge sein.

4. DAS LÄUFT SO NEBENBEI

„Social Media Marketing gibt es zum Nulltarif": Auf diese These fallen Unternehmen häufig herein. Richtig ist, dass die Eröffnung eines Accounts bei Twitter oder Facebook zunächst nichts kostet. Der Aufwand für die Konzeption, den notwendigen Content und die laufende Betreuung ist aber keinesfalls umsonst. Ob interne oder externe Betreuung, im Voraus sollten die Ressourcen und ein Budget an Zeit und Geld für die Promotion der Aktivitäten einkalkuliert werden.

5. DAS GELD LIEGT AUF DER STRASSE

Aber nicht unbedingt auf den Datenautobahnen in den Sozialen Online-Netzwerken. Wie im richtigen Leben dauert es seine Zeit, bis man einen interessanten Freundeskreis gewonnen hat und eine Beziehungsstufe erreicht, die sich durch Reichweitenzugewinne und zusätzlichen Absatz gegenrechnet.

Lassen Sie sich aber von diesen Beispielen nicht entmutigen. Machen Sie es einfach besser und setzen Sie auf eine individuelle Strategie. Gerne können wir Sie hierbei beraten!

MACHT EIN ENGAGEMENT IN
SOZIALEN ONLINE-MEDIEN FÜR IHR UNTERNEHMEN SINN?

Einige Unternehmen haben noch keine Antwort auf die Fragen: „Muss ich da dabei sein und was darf ich mir von einem Engagement in Facebook oder anderen Online-Netzwerken tatsächlich erwarten?" Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht. Tatsächlich generieren einzelne Unternehmen bereits wesentliche Erträge über ihre Social-Media-Aktivitäten. Für andere Unternehmen kann es jedoch reine Verschwendung sein, Geld und Ressourcen in dieses Thema zu investieren.

Wenn vier oder mehr dieser zehn Faktoren auf Ihr Geschäftsmodell zutreffen, egal ob auf Produkte oder Dienstleistungen, sollten Sie sich ernsthaft mit Social-Media-Marketing beschäftigen:

+ Sie verkaufen Ihre Leistung an eine Vielzahl von Kunden
+ Ihr Geschäftsmodell wird ganz oder teilweise online abgewickelt
+ Sie gewinnen bereits neue Kunden über gute Ergebnisse in Suchmaschinen
+ Sie haben bereits eine große Zahl zufriedener und begeisterter Kunden
+ Ihre Kunden kaufen wiederkehrend von Ihnen
+ Ihre Kunden kommunizieren gerne mit Ihnen
+ Ihre Kunden zeichnen sich durch bestimmtes Alter, Geschlecht oder Interessen aus
+ Ihre Kunden sind räumlich gut zuzuordnen
+ Sie würden gerne zeitnah auf das Verhalten Ihrer Kunden einwirken
+ Sie suchen regelmäßig Mitarbeiter in Ihrem regionalen Umfeld

UMGEKEHRT: Wenn sehr wenige dieser Faktoren auf Sie zutreffen, brauchen
Sie dem Thema Social-Media keine Top-Priorität in Ihrer Strategie einräumen.

IM ZWEIFELSFALL: LASSEN SIE SICH VON UNS BERATEN!

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